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Der „Future Day“ bot einen Blick in die Zukunft - Technical Publicity war dabei

 

 

Mitte Juni fand im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz der Future Day statt. Veranstalter war die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH. Rund 40 innovative und zukunftsorientierte Unternehmen präsentierten modernste Technologien und Services wie 3D-Druck, Elektromobilität, Robotik, App-Entwicklung, Virtual oder Augmented Reality. Technical Publicity gehörte als auf technische Themen spezialisierte Kommunikationsagentur mit dem „Kreativlabor Kommunikation“ ebenfalls zu den Ausstellern. Dabei präsentierten die B2B-Experten in spielerischer und interaktiver Weise, wie sich Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung verändert. In drei Stationen konnten Unternehmer eine Ad-Hoc-Analyse ihrer Außenkommunikation samt Wettbewerbsvergleich im Onlinebereich durchführen lassen, testen, wie es sich anfühlt, selbst in einer Interviewsituation vor der Kamera zu stehen und lernen, und die Bedeutung von Print-Medien in der Kommunikation diskutieren.

Eine Welle der Veränderungen transformiert unsere Gesellschaft

Ein umfangreiches Vortragsprogramm rundete den Tag ab. Im Eröffnungsvortrag sagte Zukunftsforscher Oliver Leisse, Gründer des Instituts für Trendforschung und innovative Strategien See More in Hamburg, dramatische Veränderungen für unsere Gesellschaft voraus. Seiner Meinung nach befindet sich die Gesellschaft derzeit in den meisten Bereichen in einem Veränderungsprozess. Diese Welle der Veränderungen habe in den letzten Jahren deutlich an Fahrt gewonnen und sei dabei, über uns ‚hinwegzuschwappen‘. Daher plädierte Leisse dafür, sich von alten Konzepten zu lösen, um sich auf diese Veränderungen einzustellen und sich den Herausforderungen offen und neugierig zu stellen.

Roboter halten bereits in Haus und Garten Einzug in unser Leben. In der fertigenden Industrie werden sie, so Leisse, in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten einen Großteil der Arbeitsplätze ersetzen. In puncto Mobilität geht der Trend weg vom eigenen Auto hin zu Konzepten, die uns nach Bedarf autonom von A nach B transportieren, während die Insassen die Zeit zum Arbeiten, Ausruhen oder Schlafen nutzen können. Mit den ersten Personendronen und der Entwicklung von Smart Cities ist unser Lebensraum dabei, sich drastisch zu verändern, während Virtual und Augmented Reality, Holoportation und smarte Assistenten unseren Alltag und gerade auch Beratungs- und Serviceleistungen in allen Branchen revolutionieren werden. Leisse fordert jeden einzelnen auf, in sich die Lust auf Veränderung zu entdecken, flexibel zu sein und neu zu denken. In Zukunft ginge es darum, nicht mehr nur für den Kunden eine Leistung zu erbringen, sondern diese Leistung zu inszenieren. Es sei immer wichtiger, klar darin zu sein, wofür man stehe und seinen Kunden als Coach und Ratgeber zur Seite zu stehen.

Oliver Leisse C Anya Zuchold

Oliver Leisse, image: Anya Zuchold

 

VR- und AR-Anwendungen halten Einzug

Den Themen Virtual und Augmented Reality widmete sich auch Sven Samplatzki, Geschäftsführer von nation d, in seinem Vortrag. Darin zeigte er auf, welche Möglichkeiten die Technologien abseits des Gamings für den Industrie- und Businesssektor bringen. Und diese sind beinahe unbegrenzt – ob kreatives Ausprobieren in Design oder Fashion, detaillierte Testläufe in Forschung und Entwicklung oder der Marktforschung. Im Bereich der Trainings könnten Anwender bereits virtuell in der Benutzung oder Wartung von Maschinen geschult werden, die noch nicht real zur Verfügung stehen. Auch in der Medizin – zum Beispiel im Bereich der Traumatherapie – habe die Virtual Reality (VR) laut Samplatzki enormes Potenzial. So können sich Patienten in einer sicheren Umgebung, aber dennoch abgeschottet von ihrer Umwelt und unter medizinischer Aufsicht mit Ihren Ängsten auseinandersetzen.

Augmented Reality (AR) bietet die Verschmelzung aus Realität und digitalen Zusatzinformationen. So könnten zum Beispiel beim Messeeinsatz real existierende Maschinen mit digitalen Zusatzinformationen oder vollständigen Animationen versehen werden – oder im Umkehrschluss komplett virtuelle Maschinen in einem realen Raum simuliert werden. Die Steuerkonzepte sind dabei ebenfalls vielseitig, von der Nutzung von Steuergeräten wie Joysticks bis hin zur Gesten- oder Sprachsteuerung. Jedes größere Technologieunternehmen beschäftige sich heute mit VR und AR, weshalb die Entwicklung stark vorangetrieben werden könne und bereits heute in einem überschaubaren finanziellen Rahmen von Unternehmen einsetzbar sei.

Blockchain-Technologie revolutioniert Informationsfluss

Ein weiteres Thema, mit dem sich Technical Publicity bereits in Form eines White Papers auseinandergesetzt hat, ist die Blockchain-Technologie. Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, bei der alle Teilnehmer mittels einzelner Bausteine (Blocks) über eine Kette (Chain) an die verteilten Informationen angebunden sind. Diese Informationskette ist für jeden, der Teil dieser Blockchain ist, sicht- und nutzbar. Traditionell wird die Blockchain-Technologie im Finanzsektor eingesetzt, doch ist sie aktuell ein Trendthema, das in den verschiedensten Branchen diskutiert wird. Am Future Day referierte Antoni Hauptmann, CEO der CYPHA GmbH, über die realen Chancen der Blockchain-Technologie, abseits von Hype und Buzzwords.

Die Vorteile sieht er insbesondere in den Bereichen Transparenz und Nachhaltigkeit beim Kauferlebnis und Konsumverhalten. Kauft man ein Glas Wein im Restaurant, ist es mittels QR-Code möglich, den gesamten Herstellungsprozess nachzuvollziehen. Vom Apfelbauern über den Transport der Spedition bis hin zum Weinladen um die Ecke. Alle Bio-Siegel oder auch der Carbon-Footprint lassen sich so nachverfolgen. Das System lebt dabei von der Gemeinschaft. Jeder, der sich an der Vermittlung von Informationen beteiligt, wird nicht nur Teil der Blockchain, sondern auch Teil der „Belohnung“. Wird das Glas Wein mittels einem mit der Blockchain verknüpftem Zahlungsmittel bezahlt, so erhält jeder, der an der Produktion des Glas Weins mitgewirkt hat, Anteile des Gewinns. So könnten sich zum Beispiel Aspekte wie Konsumenteninformation, Wirtschaftskette und Fair Trade miteinander vereinbaren lassen.

Größtes Potential für 3D-Druck: Konzept, Prototyp, Ersatzteil

Auch dem Thema 3D-Druck und -Scan kam auf dem Future Day eine zentrale Rolle zu. 3D-Experte Dieter Bielert, Inhaber von 3D-Picture.net, eröffnete den Zuhörern Einblicke in die aktuelle 3D-Drucktechnik. Das Druckverfahren hat sich dabei seit Jahren kaum verändert – Schicht für Schicht wird das Material aufgetragen, bis das zu druckende Objekt fertiggestellt wird. Die Veränderungen finden jedoch bei dem verwendeten Material statt. Kontinuierlich werden neue Filamente für den 3D-Druck nutzbar gemacht, um die gedruckten Objekte hinsichtlich Verwendungszweck, Funktionalität, Beständigkeit und weiterer Eigenschaften zu optimieren. Daher unterscheiden sich die 3D-Drucker auch nicht in der Technik, mit der sie arbeiten, sondern in den Materialien, die verarbeitet werden können.

Auch wenn der 3D-Druck inzwischen in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden kann, so fehlt vielen Menschen noch das Verständnis für die Nützlichkeit und Einsetzbarkeit dieser Technologie. So würde er häufig gefragt, ob er glaube, dass in den nächsten fünf Jahren jeder Privathaushalt einen 3D-Drucker besitzen würde. Für Bielert ist das unvorstellbar, sieht er diesen doch ausschließlich im gewerblichen Bereich. Eigentlich gäbe es „nur“ drei Anwendungsbereiche, so der Experte: Die Entwicklung von Konzeptmodellen, die Erstellung von Funktionsmodellen und die Fertigung von Ersatzteilen. Bei dem Konzeptmodell werden neue Produktkonzepte gedruckt, zum Beispiel als Prototypen für Messen oder Marktforschung. Wird zum Beispiel ein neues Schuhmodell gut angenommen, so kann es in die Massenproduktion gehen. Bei dem Funktionsmodell geht es um die Erschaffung eines Modells zur Prüfung der Funktionsfähigkeit – so lassen sich zum Beispiel Motorenmodelle im Miniaturformat drucken, bevor diese dann im Großformat gebaut werden. Darüber hinaus wird es möglich, zum Beispiel über Nacht Ersatzteile für Maschinen vor Ort zu drucken, so dass diese kurzfristig zur Verfügung stehen. Dadurch lassen sich Kosten für Lagerhaltung und Transport reduzieren. Doch all diese Beispiele zeigen, dass der 3D-Druck aktuell nicht für die Serienproduktion von Bauteilen gemacht ist. Das Potenzial der Technologie liegt in der Einzelproduktion – ob als Konzept, Prototyp oder Ersatzteil.

„Der erste Future Day des ISI-Zentrums war für uns eine inspirierende Veranstaltung. Wir konnten zahlreiche spannende Gespräche mit Unternehmen aus der Region führen“, so Henrike Boysen, Geschäftsführerin von Technical Publicity in Deutschland. „Es war sehr interessant zu sehen, was für innovative Unternehmen in unserer Nachbarschaft angesiedelt sind. Wir können hier sehr voneinander profitieren und hoffen, dass die Veranstaltung in Zukunft fortgesetzt wird.“

 Tp Futureday2017 C Wlh Augustin

 Image: WLH Bianca Augustin


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